5 effektive Gewohnheiten, die Dir helfen schlank zu werden -

5 effektive Gewohnheiten, die Dir helfen schlank zu werden

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5 effektive Gewohnheiten, die Dir helfen schlank zu werden

Vielleicht hast Du Dir das Ziel gesetzt, abzunehmen. Du bist voller Tatendrang und möchtest endlich damit beginnen. Doch wo fängst Du an? Was ist der optimale Schritt um zu starten? Vielleicht hast Du keine Lust auf eine spezielle Diät(form). Dann sind Gewohnheiten genau das Richtige für Dich! Denn durch gesunde Gewohnheiten, die mit Deinem Ziel vereinbar sind, wirst Du wie automatisch abnehmen! Um 5 solcher Gewohnheiten geht es im heutigen Artikel. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen.

Gewohnheiten vs. herkömmliche Diäten

Ich habe dieses Thema bereits ausführlich in einem meiner vorherigen Artikel behandelt. Zur kurzen Auffrischung und Wiederholung werde ich es hier trotzdem noch einmal im Schnelldurchlauf behandeln.

Diäten weichen oft stark von Deinem vorherigen Essverhalten ab. Deshalb erzeugt es eine große Menge an Stress, alle diese Veränderungen auf die Dauer durchzuhalten. Das hat oft die Folge, dass die Menschen frustriert aufgeben und ihre Ziele nicht erreichen.

Das muss nicht sein.

Denn wenn Du diese Umstellung langsam und schrittweise angehst, wird es Dir relativ einfach fallen, Veränderungen vorzunehmen.

Dabei ist zu beachten: Nur einen Schritt zur Zeit. Nach 20-30 Tagen entwickelt sich diese neue Tätigkeit zur Gewohnheit und ab diesem Zeitpunkt machst Du es „wie von selbst“. Es wird für Dich so selbstverständlich wie das Zähneputzen.

 

Der erste Schritt – Womit soll ich anfangen?

Vielleicht stellst Du Dir die Frage, wo Du am besten anfangen solltest. Welcher Schritt bringt am meisten? Ist das bei jedem so oder individuell? Ich kann Deine Fragen verstehen, ich hatte sie auch einmal. Viele von uns sind darauf gepolt, gleich „alles richtig“ machen zu wollen. Und das ist okay.

Lass uns die oben genannten Fragen am besten Stück für Stück abarbeiten.

 

Wo sollte ich anfangen?

Diese Frage stellt sich fast jeder zu Beginn. Dabei musst Du etwas Wichtiges berücksichtigen:

Allein dadurch, dass Du überhaupt startest, bist Du schon weiter als 95% der Gesellschaft. Denn leider belässt es ein Großteil dabei, nach einer Lösung zu suchen, sie zu „testen“ und sie nach ein paar Wochen wieder abzubrechen.

Deshalb,

Regel #1: Komm vom Denken ins Handeln! Es ist besser unperfekt zu Starten als perfekt zu Zögern (und unter
Umständen nie zu beginnen).

 

Welcher Schritt bringt am meisten?

Das hängt ganz von Dir ab. Wo Du aktuell stehst (aktuelle Ernährung, Bewegung, Sport, etc.) und was Deine Ziele sind. Wie Du siehst, ist es sehr abhängig davon, was Du aktuell vielleicht schon umsetzt. Daher ist es wichtig, am Anfang eine Bestandsanalyse zu erstellen um den IST-Zustand zu ermitteln.

Folgende Dinge solltest Du „analysieren“:

Aktuelle Ernährung:

  • Was isst du?
  • Wie viele Kalorien nimmst Du pro Tag zu Dir?
  • Wie viel Eiweiß nimmst Du pro Tag zu Dir?
  • Wie viel Gemüse isst Du?
  • Isst Du regelmäßige Hauptmahlzeiten oder eher viel verteilte Snacks?
  • Wie viel trinkst Du pro Tag? Was trinkst Du?

Aktuelle Bewegung/Erholung:

  • Treibst Du regelmäßig Sport? Wenn ja, was und wie oft?
  • Wie viel bewegst Du Dich im Alltag?
  • Hast Du einen körperlich anstrengenden Job?
  • Wie viel schläfst Du?

Am besten ermittelst Du diese Werte für 1-2 Wochen bevor Du etwas umstellst anhand eines Ernährungstagebuchs (Block & Stift oder App) und eines Schrittzählers. Eine ausführlichere Erklärung mit Schritt-für-Schritt Anleitung findest Du in meinem Buch.

Sobald Du eine Bestandsaufnahme gemacht, siehst Du am besten, welche Schritte bei Dir die größte Auswirkungen haben können.

Hierzu ein paar Beispiele:

  • Du isst viele Süßigkeiten? Dann könntest Du die Süßigkeitenmenge pro Woche schrittweise reduzieren.
  • Du trinkst sehr wenig? Dann beginne damit täglich mehr zu trinken, z.B. ein Glas Wasser (zusätzlich) vor jeder Mahlzeit.
  • Du bewegst Dich im Alltag kaum? Dann könntest Du Dir vornehmen regelmäßig einen Spaziergang mit einem Freund/Freundin zu unternehmen.

Regel #2: Schaue Dir Deinen IST-Zustand an und überlege Dir, was Du optimieren könntest.

 

Ist das bei jedem so oder individuell?

Wie Du eben schon gesehen hast, hängt es sehr davon ab, wo Du aktuell stehst. Trotzdem gibt es einige Punkte, die bei sehr vielen Menschen positive Auswirkungen haben und helfen können. Das liegt ganz einfach daran, dass viele Menschen ähnliche „Defizite“ in ihrer Ernährung und ihrer täglichen Bewegung haben. Deswegen werde ich Dir im folgenden 5 erprobte und effektive Gewohnheiten vorstellen, die Dich beim Abnehmen unterstützen können.

 

5 erprobte Gewohnheiten, die Dir helfen abzunehmen

Diese 5 Gewohnheiten, die ich Dir im folgenden vorstellen werde, sind alle ziemlich einfach in Deinen Alltag zu integrieren.

Nimm Dir dabei nicht zu viel auf einmal vor!

Lieber eine nach dem anderen. Dadurch wird es Dir sehr viel leichter fallen sie auch wirklich umzusetzen. Sobald Du Dich dafür bereit fühlst kannst Du danach eine weitere Gewohnheit in Dein Leben integrieren.

Und so Schritt für Schritt Deinem Ziel vom Wunschgewicht immer näher kommen!

 

Gewohnheit #1: Trinke ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit

Dies ist eine einfache Gewohnheit, die jeder sofort umsetzen kann. Trinke einfach vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser. Dadurch füllst Du Deinen Magen schon teilweise und bist dadurch schneller satt. Du tust damit außerdem Deiner Gesundheit etwas Gutes, denn eine ausreichende Zufuhr an Wasser pro Tag ist extrem wichtig für einen funktionierenden Stoffwechsel.

Trinke lieber Wasser und vermeide kalorienhaltige Getränke wie z.B. Fruchtsäfte.

 

Gewohnheit #2: Mache 10.000 Schritte pro Tag

Wie Du sicher weißt, kannst Du die Kalorienbilanz auf zwei Arten beeinflussen: Entweder Du nimmst weniger Kalorien zu Dir oder Du verbrauchst mehr Kalorien. Im Idealfall machst Du von beidem etwas.

Dieser Tipp setzt beim Verbrauch an. Tägliche Bewegung im Alltag ist enorm effektiv um Deinen Kalorienverbrauch zu erhöhen, völlig ohne Sport machen zu müssen.

Der einfachste Weg diese messbar zu machen sind Deine täglichen Schritte. Dabei kannst Du Dich langfristig an den 10.000 Schritten pro Tag orientieren. Wenn Du aktuell vielleicht nur 3.000 Schritte machst, gehe es langsam an und steigere Dich langsam (vielleicht wöchentlich) um 1.000 – 2.000 Schritte.

 

Gewohnheit #3: Genieße Dein Essen

In Zeiten ständiger Unterhaltung sind wir schnell dazu geneigt, zu essen während wir im Internet surfen, vor dem Fernseher sitzen oder in sozialen Medien unterwegs sind. Das kann negative Konsequenzen haben. Denn es ist wissenschaftlich belegt, dass wir durch Ablenkungen mehr essen – und folglich auch schneller und leichter zunehmen.

Deshalb solltest Du Dir Zeit für Deine Mahlzeit nehmen und sie voll und ganz genießen.

Wie schmeckt Dein Essen? Wie riecht es? Wie ist die Konsistenz? Richte Deine Aufmerksamkeit voll und ganz auf Deine Mahlzeit.

Dadurch macht das Essen viel mehr Spaß und schmeckt auch besser. Und zusätzlich hilft es Dir dabei leichter abzunehmen.

 

Gewohnheit #4: Iss langsam

Diese Gewohnheit passt sehr gut zur Vorherigen. Denn durch das langsame Essen wirst Du schneller satt.

Wieso?

Unser Körper benötigt ca. 15 Minuten, bis er merkt, dass er satt ist. Isst Du zu schnell und schlingst Dein Essen nur so herunter, isst Du mehr als Dir vielleicht gut tut. Das kann in Bauchschmerzen und zusätzlichem Hüftspeck resultieren.

 

Gewohnheit #5: Vermeide Snacks

Für den kleinen Hunger bieten sich kleine Zwischenmahlzeiten, auch Snacks genannt, an. Denn dadurch stillen wir den Hunger vorübergehend und müssen keine ganze Mahlzeit essen.

Doch ist das wirklich so hilfreich?

Fakt ist, dass wir durch Snacks sogar mehr essen als wenn wir uns auf 3 Hauptmahlzeiten beschränken würden.

Warum?

Oft registrieren wir nicht, wie viele kleine Snacks wir wirklich über den Tag zu uns nehmen. Außerdem wirst Du dadurch nie richtig satt und hast dadurch viel öfter Hunger. Und eigentlich ist unser Körper ein Gewohnheitstier und erwartet zu bestimmten Tageszeiten eine Mahlzeit. Genau dann bekommen wir in der Regel Hunger. Fällt diese Mahlzeit kleiner aus oder fällt sogar weg, ist es sehr schwer mit kleinen Snacks dieses Hungergefühl wirklich zu sättigen.

Merke: Beschränke Dich lieber auf große Hauptmahlzeiten und lasse Snacks lieber weg.

 

Zusammenfassung

  • Gewohnheiten sind einfacher zu übernehmen als herkömmliche Diäten.
  • Nach 20 – 30 Tagen hat sich eine Gewohnheit etabliert.
  • Mach Dir nicht so viel Gedanken: Fange einfach an!
  • Indem Du Deinen IST-Zustand analysierst, weißt Du, welche Schritte für Dich am besten sind.

Damit sind wir am Ende des heutigen Artikels angelangt. Ich hoffe Du konntest einige interessante Informationen daraus ziehen und weißt auch schon, welche Gewohnheit Du als erstes in Angriff werden wirst. Falls Du Fragen hast oder andere hilfreiche Gewohnheiten kennst, die man hier noch ergänzen könnte, schreibe gerne einen Kommentar und lass uns alle daran teilhaben. Ich freue mich von Dir zu hören =)

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Timo Stephan
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